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Bei den Anbietern für Urlaubsreisen war die Informationspolitik in letzer Zeit sehr einheitlich. Überall wurden Preissenkungen angekündigt und zwar zwischen fünf und sieben Prozent. Der Marktführer TUI kündigte fünf bis sechs Prozent Preissenkung für die Angebote im nächsten Jahr an. Auch bei den günstigen Anbietern Neckermann und Thomas Cook will man sich nicht lumpen lassen und offeriert ähnliche Preissenkungen für die eigenen Angebote. Dem gegenüber punktet Alltours mit Preisreduktionen von durchschnittlich 7,5 Prozent. Auch der Anbieter Rewe kündigte deutliche Preissenkungen von etwa sechs Prozent an. Bei einem Urlaub im Mittelmeerraum wird die Preissenkung um 5 bis 7% betragen, in der Türkei oder Bulgarien bis zu 10% und Griechenland bis zu 12%.
Eine Tendenz ist bei allen Preissenkungen schon jetzt klar erkennbar: Je weiter weg, desto mehr. Wer kurze Strecken mit eigener Anreise im eigenen Auto bevorzugt, der wird kaum von der Preissenkungswelle profitieren können, sagte der TUI-Chef gegenüber dem Hamburger Magazin Stern. Wohingegen die Langziel-Angebote in Fernost (z.B. Thailand und Bali) deutlich im Preis zurückgehen. So meldete RTL, dass man in Thailand bis zu 13 Prozent einsparen könnte; Sri Lanka kommt sogar auf beachtliche 23 Prozent. Ein Preisverfall (wenn auch nicht ganz so stark) gibt es auch im südlichen Afrika und auf den kanarischen Inseln vor der afrikanischen Küste. Weil die Kanaren in den letzten Jahren einen forcierten Ausbau der Hotelkapazitäten hatten, kann man deutlich Geld sparen, wenn man hier ein Hotelbett bucht. Und die Strände werden auch etwas ruhiger, da weniger Besucher erwartet werden.
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Grund für Preissenkungen sind auch die Erfahrungen, die Urlauber im letzten Sommer machen mussten. Hier waren konjunkturbedingt deutlich weniger Plätze belegt worden als üblich und daher mussten die Veranstalter in ihren Last-Minute Angeboten sehr deutliche Reduktionen vornehmen. Entsprechend zurückhaltend reagierten die Urlauber dann auch mit Buchungen fürs Folgejahr. Dem müssen nun die Veranstalter entgegenwirken, indem sie die Frühbucher besonders fördern: mit preiswerten Standard-Angeboten und zusätzlichen Highlights. Neckermann und Thomas Cook setzen beispielsweise gezielt auf die Familien: Man bietet zu günstigen Festpreisen die Mitnahme von Kindern sowie mehr Betreuung auch bei Babys. Auch der Service wurde verbessert: man kann sich seinen Sonnenschirm und seine Sonnenliege schon in Deutschland sichern. Urlaub 2010, das bedeutet also billiger reisen mit mehr Komfort. Jetzt neu Reisetrends und beliebte Reiseziele
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